Doppelte Freude für os|radio

Gleich zwei Nominierungen für den Niedersächsischen Medienpreis 2026

Gleich zwei Radioprojekte mit Beteiligung von os|radio 104,8 haben es ins Finale des Niedersächsischen Medienpreises 2026 geschafft. Sowohl eine ehemalige vierte Klasse der Freiherr-vom-Stein-Schule in Georgsmarienhütte als auch Olena Lushchai vom Gymnasium „In der Wüste“ in Osnabrück gehören zu den drei Nominierten in der Kategorie „Beste Audioproduktion – Schule“.

Mit kleinen Ideen Großes bewegen

Eine der beiden Nominierungen geht an eine ehemalige vierte Klasse der Freiherr-vom-Stein-Schule in Georgsmarienhütte. Im Januar produzierten die Schülerinnen und Schüler eine eigene Radiosendung zum Thema nachhaltige Entwicklung. Darin stellen sie ihre Ideen und Projekte für mehr Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt vor. So besuchen sie regelmäßig Seniorinnen und Senioren in Pflegeeinrichtungen, verbringen Zeit mit ihnen und organisieren gemeinsame Spiele. An ihrer Schule haben sie außerdem einen Spielzeug-Tauschschrank eingerichtet, damit Spielsachen länger genutzt werden können.

4. Klasse Freiherr vom Stein Schule Georgsmarienhütte bei der Radioproduktion in der Schule.
Foto © os|radio 104,8 Simone Wölfel

Mit ihrer Sendung zeigen die Kinder, wie sie Verantwortung übernehmen und mit kleinen Ideen etwas bewegen können. Unterstützt und begleitet wurden sie dabei von Simone Wölfel, Geschäftsführerin und Chefredaktion Medienpädagogik bei os|radio 104,8. Gemeinsam entwickelten und gestalteten sie die Sendung und sammelten dabei erste Erfahrungen mit dem Medium Radio.

Eine junge Ukrainerin erzählt ihre Geschichte

Die zweite Nominierung geht an Olena Lushchai vom Osnabrücker Gymnasium „In der Wüste“. In ihrer Sendung „Olena – eine junge Ukrainerin in Deutschland – mein Schicksal seit Kriegsbeginn“ erzählt sie ihre persönliche Geschichte: von ihren Erlebnissen seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, ihrer Flucht und ihrem Neuanfang in Deutschland.

Darüber hinaus hat sie Interviews geführt und darin auch die Lebenssituationen anderer junger Ukrainerinnen und Ukrainer beleuchtet. Produziert hat Olena ihre Sendung direkt in den Studios von os|radio 104,8. Anschließend wurde sie im Programm des Bürgerradios ausgestrahlt.

Medienarbeit macht junge Stimmen hörbar

Beide Nominierungen machen deutlich, was aktive Medienarbeit leisten kann: Junge Menschen lernen, eigene Themen zu recherchieren, ihre Sichtweisen zu vermitteln und ihre Geschichten selbstbewusst in die Öffentlichkeit zu tragen.

Die Medienpädagogik ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von os|radio 104,8. Der Sender eröffnet Schulen und jungen Menschen die Möglichkeit, Medien nicht nur zu nutzen, sondern selbst kreativ zu gestalten und journalistische Erfahrungen zu sammeln.

Preisverleihung am 3. Dezember in Hannover

Aus insgesamt 305 Einreichungen hat eine unabhängige Jury 18 Beiträge in sechs Kategorien für den Niedersächsischen Medienpreis 2026 ausgewählt. In der Kategorie „Beste Audioproduktion – Schule“ stehen neben den beiden Osnabrücker Projekten auch Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn im Finale.

Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) vergibt die Auszeichnung in diesem Jahr bereits zum 32. Mal. Wer die begehrten Preise erhält, wird am 3. Dezember 2026 bei einer feierlichen Preisverleihung im Schauspielhaus Hannover bekanntgegeben.

os|radio 104,8 gratuliert allen beteiligten Schülerinnen und Schülern herzlich zu diesem Erfolg und drückt beiden nominierten Schulprojekten für die Preisverleihung fest die Daumen!