Studie zu geistlichem Missbrauch vorgestellt
(SW) An der Universität Münster ist heute eine Studie zu geistlichem Missbrauch in geistlichen Gemeinschaften vorgestellt worden. Untersucht wurden zwei Gemeinschaften in den Bistümern Osnabrück und Münster. Ein Schwerpunkt der Studie liegt dabei auf der in den 1970er-Jahren im Bistum Osnabrück gegründeten Christusgemeinschaft Das Forschungsteam um die Theologin und Soziologin Judith Könemann hat dafür unter anderem Betroffene und Zeitzeugen interviewt und Akten ausgewertet. Die Studie soll zeigen, welche Faktoren geistlichen Missbrauch begünstigen und wie er künftig verhindert werden kann. In Auftrag gegeben wurde die Untersuchung von den Bistümern Osnabrück und Münster, den Thuiner Franziskanerinnen und der Deutschen Bischofskonferenz. Die Auftraggeber wollen die Ergebnisse zunächst auswerten und am 5. Oktober bei einem Pressegespräch über Erkenntnisse und mögliche nächste Schritte informieren.
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