Landesjugendring Niedersachsen kritisiert Mindestalter für soziale Medien

(JM) Der Landesjugendring Niedersachsen kritisiert Forderungen nach einem gesetzlichen Mindestalter für soziale Medien. Auslöser ist ein Entschließungsantrag von SPD und Grünen im niedersächsischen Landtag. Der Landesjugendring warnt vor pauschalen Verboten und fordert stattdessen strengere Vorgaben für die Betreiber von Online-Plattformen sowie eine stärkere Förderung der Medienkompetenz. Nach Ansicht des Jugendrings würden generelle Altersgrenzen die Rechte von Kindern und Jugendlichen einschränken und ihre digitale Teilhabe erschweren. Medienbildung dürfe sich zudem nicht allein auf Schulen beschränken, sondern müsse auch in der außerschulischen Jugendarbeit stärker gefördert werden.