„Unter den Teppich gekehrt“ — Ausstellung in der Gedenkstätte Augustaschacht
(AM) Wie haben Menschen in der Region Osnabrück das NS-Regime unterstützt und später ihre Verantwortung verdrängt? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Ausstellung „Unter den Teppich gekehrt“, die am kommenden Sonntag (25.10.) in der Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen eröffnet wird. Der Osnabrücker Künstler Manfred Blieffert zeigt dafür Biografien von NS-Tätern und greift bekannte Redewendungen auf. Sätze wie „Da wächst Gras drüber“ sollen zeigen, wie Verbrechen verharmlost und verdrängt werden. Die Ausstellung fragt auch, wie sich Besucher selbst damals verhalten hätten. Sie ist bis zum 28. Februar 2027 zu sehen, der Eintritt ist frei.
Bildunterschrift: Manfred Blieffert hat die Ausstellung „Unter den Teppich gekehrt“ in der Gedenkstätte Augustaschacht gestaltet. Foto: Giulia Lambert / Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht e. V.
Foto: Giulia Lambert / Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht e. V.
Foto: Stadt Georgsmarienhütte/ Niklas Otten
Stadt Osnabrück Simon Vonstein