Ratsmehrheit fordert Raum für Menschen, die von der Alkohol-Verbotszone betroffen sin

(SW) Die Alkoholverbotszone in der Osnabrücker Innenstadt wird vorerst nur um ein Jahr verlängert. Das hat die Ratsmehrheit aus Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Volt entschieden. Die Stadt hatte ursprünglich zwei Jahre vorgeschlagen. Hintergrund ist auch die Bilanz der Polizei: Die Maßnahmen rund um Johannisstraße und Neumarkt zeigen Wirkung, gelten aber als nur begrenzt erfolgreich. Die Ratsmehrheit fordert deshalb zusätzlich einen festen Aufenthaltsort für Menschen, die bislang von der Verbotszone betroffen sind. Die Verwaltung soll dafür innerhalb eines Jahres ein Konzept erarbeiten. Die Waffenverbotszone wird hingegen wie geplant um zwei Jahre verlängert.