Prozess um Photovoltaik-Betrug: Angeklagter räumt Taten ein

(JM) Im Prozess um mutmaßlichen Photovoltaik-Betrug vor dem Landgericht Osnabrück hat der Angeklagte sämtliche ihm vorgeworfenen Taten eingeräumt. Das berichtet der NDR Niedersachsen. Dem Mann aus Georgsmarienhütte wird unter anderem gewerbsmäßiger Betrug in mehr als 80 Fällen vorgeworfen. Laut Anklage soll er mit seiner Firma für Dach- und Photovoltaikanlagen hohe Vorauszahlungen kassiert haben, ohne die vereinbarten Arbeiten auszuführen. Der entstandene Schaden soll rund 600.000 Euro betragen. Außerdem muss sich der Mann unter anderem wegen räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung verantworten. In den kommenden Verhandlungstagen will er sich ausführlicher zu den Hintergründen äußern.