Proteste in Lingen gegen Kooperation mit russischem Staatskonzern
(HG) In Lingen sind für den Mittwochabend Proteste gegen eine geplante Zusammenarbeit mit dem russischen Atomkonzern Rosatom angekündigt. Aufgerufen dazu hat eine Gruppe von Atomkraftgegnern. Ihre zentrale Sorge ist, dass Rosatom-Mitarbeiter Einblicke in das AKW erhalten. Russland könne damit möglicherweise Schwachstellen in der europäischen Energieversorgung finden, befürchten sie. Hintergrund ist die Diskussion um die Brennelementefabrik in Lingen und eine geplante Kooperation mit dem russischen Staatskonzern. Die beiden Atomkraftwerke in Lingen produzieren – so wie alle anderen AKW´s in Deutschland – keinen Strom mehr und werden zurückgebaut.
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