Niedersachsens Gesundheitsminister kritisiert geplante Abschaffung der telefonischen Krankschreibung
(HG) Die von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann geplante Abschaffung der telefonischen Krankschreibung stößt bei seinem niedersächsischen Amtskollegen auf Kritik. Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi warnt: Die Arztpraxen könnten noch voller werden, wenn man sich nicht mehr telefonisch krankschreiben lassen kann. Er fordert stattdessen ein System, mit dem Patienten schneller den richtigen Arzt finden. Außerdem solle es im Krankheitsfall mehr digitale Angebote geben, damit Patienten gezielter behandelt werden können.
Aktuell ist es noch möglich, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Die Bundesregierung plant aber, das künftig zu ändern.
Symbolbild©Pixabay/TBIT
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