Niedersachsens Ärztekammer fordert mehr Hitzeschutz in Kliniken und Arztpraxen

(HG) Im Zuge der Hitzewellen sind in diesem Jahr bundesweit Tausende Menschen gestorben. Deshalb fordert die Ärztekammer Niedersachsen mehr Investitionen in den Hitzeschutz in den Praxen, Kliniken und Pflegeheimen.

Sie sagt, die gesundheitlichen Konsequenzen des Klimawandels waren in diesem Jahr so offensichtlich wie noch nie. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind allein in Niedersachsen bis zum 9. August rund 530 Menschen hitzebedingt gestorben. Deutschlandweit waren es rund 14.000. Diese Zahl mache deutlich, dass bisher ergriffene Maßnahmen nicht mehr ausreichen, kritisiert die Ärztekammer.