Gedankenspiralen im Fokus: Uni Osnabrück erforscht Grübeln
(DB) Warum kreisen negative Gedanken immer wieder im Kopf – und wie kann man das stoppen? Genau damit beschäftigt sich ein neues internationales Forschungsprojekt, an dem auch die Universität Osnabrück beteiligt ist. Im Mittelpunkt steht das Phänomen „Rumination“, also anhaltendes Grübeln, das als Risikofaktor für Depressionen und Angststörungen gilt. Im Mitschnitt erklärt Kognitionswissenschaftlerin Lilian Weber, was dabei im Gehirn passiert, wie solche Gedankenschleifen entstehen – und wie moderne Methoden wie Hirnstimulation und computergestützte Modelle helfen sollen, neue Therapieansätze zu entwickeln.
Foto: osradio_Laura Niermann

osradio Simone Wölfel
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