Friedensbündnis kritisiert mögliche Rüstungsproduktion für VW-Werk Osnabrück

(JM) Ein bundesweites Friedensbündnis kritisiert einen möglichen Einstieg von Volkswagen ins Rüstungsgeschäft. Die Initiative „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ befürchtet, dass im VW-Werk in Osnabrück künftig Rüstungsgüter produziert, werden könnten. Hintergrund sind Spekulationen über die Zukunft des Standorts. Im kommenden Sommer soll dort das letzte T-Roc Cabrio vom Band laufen. Das Friedensbündnis fordert laut dem NDR Niedersachsen stattdessen, die Produktion auf zivile und nachhaltige Produkte auszurichten. Hinter der Initiative stehen nach eigenen Angaben mehr als 100 Organisationen und Friedensgruppen, darunter das katholische Hilfswerk Misereor und die Friedensbewegung Pax Christi. Eine Entscheidung über die weitere Nutzung des Werks steht bislang noch aus.