Künstliche Intelligenz unterstützt das Badpersonal im Nettbad

(AM) Mit Künstlicher Intelligenz (KI) wird ab sofort das Badpersonal im Nettebad unterstützt. Dafür haben die Stadtwerke Osnabrück zunächst in der 33-Meter-Halle des Nettebades 6 Kameras installiert, die jeden Winkel des Schwimmbeckens erfassen. Die mit den Kameras verbundene künstliche Intelligenz kann gefährliche Situationen und ertrinkende Menschen erkennen und dann das Badpersonal über eine Smartwatch informieren. Die Stadtwerke betonen in einer Presseerklärung, dass die Kameras nur die Konturen der Badegäste, nicht aber Gesichter einzelner Personen erkennen. Damit entspräche das System der Datenschutzverordnung.

Küpper-Menke Stift wird neu gebaut

(AM) Unter dem Titel „Mehrgenerationen Quartier“ plant die Diakonie eine umfangreiche Sanierung ihres Areals an der Sedanstraße. Dazu gehört auch der Neubau des Seniorenwohnheims und des betreuten Wohnens. Sanierungsbedürftige Teile der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe werden ebenfalls neu gebaut oder ergänzt. Der Zeitplan sieht einen Umzug des Küpper-Menke-Stifts Anfang 2027 vor, bis Ende 2029 soll das neue Seniorenwohnheim fertig sein. Die Diakonie ruft jetzt zur Beteiligung aller Interessierten auf. Auch Anwohner sind aufgerufen, Ideen einzubringen. Eine Infopoint ist auf dem Gelände aufgebaut, am 10. November soll es eine Auftaktveranstaltung geben.
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Höhere Polizeipräsenz wegen Nahostkonlikt

(AM) Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens hat gegenüber der deutschen Presseagentur erklärt, dass es angesichts der jüngsten Nahostkonflikte eine erhöhte Polizeipräsenz in Niedersachsen gäbe. Die Bilder aus Israel seien entsetzlich und der Hamas-Terror dürfe sich nicht ausdehnen, wird die Ministerin zitiert. Die Polizeibehörden von Bund und Ländern in Deutschland haben Behrens zufolge einen hohen einheitlichen Schutzstandard für jüdische Einrichtungen vereinbart.
Katharina-Pötter-©-Stadt-Stadt Osnabrück

Solidarität mit Israel

(AM) Die Stadt Osnabrück hat gestern zu einer Solidaritätsbekundung mit Israel auf dem Theater-Vorplatz aufgerufen. Anlass war der Angriff der Hamas auf Israel. Mit der Bekundung sollten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen, ihre Solidarität mit den Opfern dieses Konflikts zum Ausdruck zu bringen, hieß es in einer Presseerklärung. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter hielt eine Ansprache, in der sie erklärte, es sei wichtig, dass die internationale Gemeinschaft ein klares Signal der Solidarität aussendet. Sie appellierte an alle Parteien, die Konflikte durch Dialog und Verhandlungen zu lösen.
Foto: Archiv Stadt Osnabrück, Friso Gentsch

Steckenpferdreiten schon am 12. Oktober

(AM) Das traditionelle Steckenpferdreiten der Viertklässler aus der Stadt Osnabrück findet am 12. Oktober statt. Einmal im Jahr erinnert es an die Verkündung des westfälischen Friedens am 25. Oktober 1648. Die Viertklässler ziehen dann mit selbstgebastelten Steckenpferden durch die Innenstadt, um an das Ende des 30-jährigen Krieges zu erinnern. Der Umzug durch die Innenstadt startet auf dem Schulhof der Domschule und geht bis zur Rathaustreppe, wo die Kinder eine Brezel bekommen. Danach geht es auf dem Marktplatz mit einem bunten Theater- und Musikprogramm weiter.

Hermannsturm auf dem Dörenberg im Teutoburger Wald ist wieder geöffnet

(AM) Der Hermannsturm auf dem Dörenberg ist wieder für Besucher freigegeben. In den letzten Wochen ist an den Innen- und Außenwänden des beliebten Ausflugsziels ein farbenfrohes Kunstwerk angebracht worden. Es stellt verschiedene Schichten der Erdkruste dar und erfüllt damit auch einen informativen Aspekt. Der Künstler Christian Arentz von der Osnabrücker Agentur „Bunte Hunde“ hat fünf Wochen mit einer Sprühtechnik in Eigenregie an dem Projekt gearbeitet. Fördermittel für die Bemalung kamen vom Naturpark TERRA.vita. Der Turm ist der höchste Punkt im gesamten Geoparkgebiet.
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Uni startet das Wintersemester am 11. Oktober

(AM) An der Uni Osnabrück startet das Wintersemester am 11. Oktober mit der traditionellen Eröffnungsfeier in der Osnabrück Halle. Am kommenden Mittwoch werden die 3450 Erstsemester- Studierenden offiziell von der Uni-Leitung begrüßt. Im Fachbereich Psychologie gab es einen Bewerberrekord mit rund 1000 Bewerbungen mehr als im letzten Jahr. Hier wurde erstmalig ein Studieneignungstest durchgeführt. Die größten Lehreinheiten sind Rechtswissenschaften, Germanistik und Wirtschaftswissenschaften. Wie bereits in den Vorjahren stellen sich bei der Begrüßung zahlreiche studentische Initiativen sowie Unternehmen und Kultureinrichtungen der Region vor.
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VfL Osnabrück spielt auswärts gegen Fortuna Düsseldorf

(AM) Heute Abend um 18:30 Uhr spielt der VfL Osnabrück auswärts gegen Fortuna Düsseldorf. Die gegnerische Mannschaft gilt zurzeit als einer der Favoriten in der 2. Bundeliga. In der Tabelle stehen sie auf Platz 5 während der VfL auf dem letzten Platz steht....
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Zehntausende Studenten beantragen keine Einmalzahlung

(AM) In Niedersachsen haben zehntausende Studierende keinen Antrag für die Einmalzahlung von 200 Euro gestellt. Von den rund 200 000 Berechtigten haben laut der Deutschen Presse-Agentur nur knapp 166 000 die steuerfreie Pauschale beantragt. Mit dem Geld sollte den Studierenden geholfen werden, die gestiegenen Kosten für den Lebensunterhalt zu bewältigen. Das Geld konnte bis einschließlich 2. Oktober beantragt werden. Was mit dem Geld geschieht, das nicht abgerufen wurde, ist noch unklar. Im Gespräch ist, die psychosozialen Beratungsstellen für Studierende damit zu unterstützen.

Wasser-Strategierat für den Bereich Weser Ems in Osnabrück gegründet

(AM) Der Landkreis Osnabrück hat zusammen mit Vertretern aus dem Bereich Weser-Ems einen Strategierat für Wasser gegründet. Mitglieder sind hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Verwaltung. Der Strategierat will die drängenden Fragen rund um das Wasser vorausschauend und kooperativ angehen, heißt es in einer Pressemitteilung. Schon jetzt würden regionale Wasserversorger an die Grenzen ihrer Wasserrechte stoßen. Die verschärfenden Herausforderungen wie Trockenperioden, fallende Grundwasserstände oder auch Probleme mit Starkregen müssten stärker ins öffentliche und politische Bewusstsein gerückt werden.

Illegaler Einreiseversuch an der Grenze zu den Niederlanden

(AM) Ein 26-jähriger Libyer hat am Mittwochnachmittag versucht, illegal von den Niederlanden aus nach Deutschland zu gelangen. Bürger hatten die Polizei auf den Mann hingewiesen, der mit mehreren Taschen bepackt war. Die Besatzung eines Hubschraubers der Bundespolizei konnte den Mann aufgreifen und wieder zurück in die Niederlande bringen....
LAB NI

Flüchtlingsunterkunft in Bramsche ist überbelegt

(AM) Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens hat die Flüchtlingsunterkunft in Bramsche besucht und sich einen Überblick vor Ort verschafft. In einer Pressemitteilung erklärt sie, dass die Landesaufnahmestellen angesichts der hohen Zugangszahlen an ihrer Kapazitätsgrenze seien und wieder mehr Menschen auf die Kommunen verteilt würden. Schon jetzt würden in den Zimmern mehr Betten als vorgesehen aufgestellt und Büros, Lager und andere Räume zu Schlafräumen umfunktioniert....