Baustart für Geflüchteten-Unterkunft in Fürstenau
(MO) In Fürstenau im Landkreis Osnabrück haben die Bauarbeiten für eine neue Unterkunft für Geflüchtete begonnen. Beim offiziellen Start am Mittwoch war auch Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens dabei. Auf dem Gelände der ehemaligen Pommernkaserne sollen künftig bis zu 500 Geflüchtete untergebracht werden. Geplant ist laut Landesaufnahmebehörde ein modernes Quartier mit Betreuung und Integrationsangeboten. Die Stadt Fürstenau baut die Unterkunft für rund 14 Millionen Euro, anschließend übernimmt das Land die Nutzung. Die ersten Bewohner könnten Ende 2028 einziehen. Für den Bau hatte sich vor zwei Jahren auch die Mehrheit der Bürger bei einem Bürgerentscheid ausgesprochen. Dazu sagte Innenministerin Behrens: „Bei der Aufnahme von Geflüchteten sind wir auf die Kommunen angewiesen, daher hat es mich besonders gefreut, dass sich bei dem Bürgerentscheid eine Mehrheit der Fürstenauerinnen und Fürstenauer für die Aufnahmeeinrichtung ausgesprochen hat“.
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