Prozess um mutmaßlichen Photovoltaik-Betrug startet

(JM) Vor dem Landgericht Osnabrück beginnt heute der Prozess gegen einen Mann, dem gewerbsmäßiger Betrug und weitere Straftaten vorgeworfen werden. Nach Angaben des Gerichts soll der Angeklagte als Geschäftsführer einer Firma für Dach- und Photovoltaikanlagen hohe Vorauszahlungen von Kunden kassiert haben, ohne die vereinbarten Arbeiten auszuführen. Der entstandene Schaden soll rund 600.000 Euro betragen. Außerdem geht es unter anderem um den Vorwurf der Insolvenzverschleppung, räuberischen Erpressung und Körperverletzung. Der Mann sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind insgesamt 18 Verhandlungstage bis Ende Oktober angesetzt.