Foodwatch nimmt Vorwürfe gegen Fuchs teilweise zurück
(JM) Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat Vorwürfe gegen den Gewürzhersteller Fuchs aus Dissen teilweise zurückgenommen. Anfang Juni hatte Foodwatch erklärt, im Kreuzkümmel des Unternehmens seien stark erhöhte Rückstände des in der EU verbotenen Pestizids Flamprop gefunden worden. Laut der Neuen Osnabrücker Zeitung räumt die Organisation jetzt ein: Das beauftragte Labor habe die Messwerte falsch ausgewertet. Der Kreuzkümmel habe das Pestizid nicht enthalten. Foodwatch hält allerdings an der Kritik fest, dass in der Probe andere Pestizidrückstände nachgewiesen wurden. Diese lagen nach Angaben der Organisation jedoch unter den gesetzlichen Grenzwerten.
OS-radio 104,8 Andreas Menke