Rechtsstreit um teures Dressurpferd beschäftigt Landgericht Osnabrück

(JM) Vor dem Landgericht Osnabrück wird heute ein Rechtsstreit um den Kauf eines Dressurpferdes im Wert von 710.000 Euro verhandelt. Eine Frau aus den USA verlangt von einem Sportpferdehändler 325.000 Euro zurück. Sie wirft dem Unternehmen vor, das Pferd beim Verkauf im Jahr 2022 deutlich überteuert angeboten zu haben. Nach ihrer Auffassung sei das Tier weniger als die Hälfte des Kaufpreises wert gewesen. Das beklagte Unternehmen weist die Vorwürfe zurück und betont, das Pferd sei mangelfrei gewesen. Die Klägerin habe das Tier vor dem Kauf mehrfach ausprobiert und sei zudem eine erfahrene Reiterin.