Landgericht Osnabrück hat einen Mann wegen Mordes verurteilt
(JM) Das Landgericht Osnabrück hat einen 34-jährigen Mann wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren und zwei Monaten verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts hatte der Angeklagte seinen homosexuellen Mitbewohner im vergangenen Jahr aus Hass auf dessen sexuelle Orientierung mit einem Messer getötet. Von der von der Staatsanwaltschaft geforderten lebenslangen Freiheitsstrafe sah das Gericht ab. Hintergrund ist nach Einschätzung eines Sachverständigen eine psychische Erkrankung des Angeklagten, die seine Schuldfähigkeit vermindert habe.
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os|radio_Andreas Menke