70-jährige Frau ist zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro verurteilt worden.

(JM) Eine 70-jährige Frau ist vom Landgericht Osnabrück wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro verurteilt worden. Das berichtet der NDR Niedersachsen. Hintergrund sind Briefe, die während der Corona-Pandemie an Mitglieder des Osnabrücker Stadtrats und Kreistags verschickt worden sein sollen. Darin wurden die Kommunalpolitiker aufgefordert, die Corona-Schutzmaßnahmen zu ändern. Laut dem norddeutschen Rundfunk soll ihnen angedroht worden sein, ihre Namen auf einer Internetseite zu veröffentlichen. In erster Instanz war die Frau lediglich verwarnt worden. Nach einer Berufung der Staatsanwaltschaft hat das Landgericht nun eine Geldstrafe verhängt.