Kommunen in Niedersachsen bremsen Tauben-Nachwuchs mit Gipseiern

(AM) Um den Nachwuchs bei Stadttauben klein zu halten, setzen immer mehr niedersächsischen Kommunen auf betreute Taubenhäuser. Dort bekommen die Tauben Futter, Wasser und geschützte Brutplätze. Wenn die Tiere Eier legen, werden diese durch Gipseier ersetzt, um den Nachwuchs zu begrenzen. Dieses tierfreundliche Konzept soll die Zahl der Tauben langfristig verringern. Behörden berichten bereits von positiven Effekten, auch weil sich die Bestände so besser steuern lassen. Die Betreuung übernehmen meist Tierschutzvereine in Zusammenarbeit mit den Kommunen.