Kritik an Osnabrück: Oberbürgermeister-Kandidat der Linken warnt vor Einschränkung der Kunstfreiheit.
(AM) Nach der Distanzierung der Stadt Osnabrück von Teilen des Programms des Medienkunstfestivals EMAF hat sich nun Thomas Groß, Oberbürgermeister-Kandidat der Linken, zu Wort gemeldet. Er wirft der Stadt vor, die Freiheit der Kunst unzulässig einzuschränken. Anlass der Kontroverse ist die Künstlerin Basma al-Sharif, die wegen ihrer israelkritischen Haltung kritisiert wird. Der Jurist Groß kritisiert, dass die Stadt Druck auf die Festivalleitung ausgeübt habe, um die Künstlerin aufgrund ihrer politischen Gesinnung auszugrenzen. Für Groß widerspricht dieses Vorgehen dem Selbstverständnis Osnabrücks als Friedensstadt und würde den offenen Dialog gefährden. Zuvor hatte bereits der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies seine Schirmherrschaft über das Festival zurückgezogen. Auch der Landschaftsverband distanzierte sich von der Künstlerin.
Linke Osnabrück
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