Alt-Bundespräsident Christian Wulff setzt sich für schärfere Social Media Regeln ein
(SW) Alt-Bundespräsident Christian Wulff fordert strengere Regeln für soziale Netzwerke. Der Osnabrücker sprach sich dafür aus, Social Media erst ab 14 Jahren zu erlauben und die Nutzung an Schulen grundsätzlich zu verbieten. Unbegrenzter Konsum richte großen Schaden an, sagte Wulff der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Die Debatte um Altersgrenzen wird auch in Deutschland intensiver geführt, nachdem Australien ein Verbot für unter 16-Jährige eingeführt hat. In der CDU gibt es entsprechende Vorstöße, die beim Bundesparteitag im Februar diskutiert werden sollen. Kritik kommt unter anderem vom Deutschen Kinderhilfswerk, das pauschale Verbote ablehnt und auf das Recht junger Menschen auf digitale Teilhabe verweist.
Kirchenkreis Osnabrück/ Maren Bergmann
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