Falsche Dokumente – Pferdehändlerin vor Gericht

(MO) Am Landgericht Osnabrück steht der Prozess gegen eine Pferdehändlerin vor dem Abschluss. Die Frau ist wegen besonders schwerer Urkundenfälschung angeklagt – es geht dabei um 335 Fälle. Sie soll Laborunterlagen gefälscht haben, um an Zertifikate zu kommen, mit deren Hilfe sie Pferde ins Ausland verkaufen wollte. So habe die Frau rund 167.000 Euro an Untersuchungskosten gespart. Weil eine Mitarbeiterin des Veterinäramts misstrauisch geworden war, flog der mutmaßliche Betrug auf. Der Prozess war Mitte Januar gestartet. Damals hieß es, dass es voraussichtlich Anfang Februar ein Urteil geben könnte. Sollte die Frau verurteilt werden, drohen ihr bis zu zehn Jahre Haft.