Prozess wegen fahrlässiger Tötung wird neu aufgerollt
(AM) Nach dem tödlichen Unfall auf der A33 bei Hilter im Mai 2023 muss sich der Angeklagte erneut vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Der inzwischen 31-Jährige war bereits wegen fahrlässiger Tötung und Fahrerflucht zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil jedoch teilweise auf, nun geht es um den Vorwurf der versuchten Tötung durch Unterlassen, weil der Mann nach dem Unfall keine Hilfe rief. Bei dem Unfall kam ein Beifahrer ums Leben, der Fahrer des gerammten Autos wurde schwer verletzt. Sollte das Gericht den neuen Vorwurf bestätigen, könnte die Strafe für den Angeklagten höher ausfallen.
OS-Radio
Landkreis Osnabrück
Ute Laumann