Neues KI-Projekt zur Behandlung von Krankheiten von Kühen
(LR) Die Hochschule Osnabrück hat ein KI-Projekt entwickelt, das eine gezieltere Behandlung von Eutererkrankungen bei Milchkühen ermöglichen soll. Ziel sei es, Medikamente nicht mehr prophylaktisch einzusetzen, sondern nur noch tatsächlich betroffene Tiere zu behandeln, so die Hochschule. Dafür müsse man wissen, welche Kuh betroffen ist und wo sie im Stall steht. In Niedersachsen gibt es nach Angaben der Osnabrücker Hochschule viele große Ställe, in denen bis zu 200 Milchkühe stehen. Bei dieser Größenordnung den Überblick zu behalten, sei schwierig. Mithilfe einer KI-gestützten Bildanalyse werden die Kühe im Stall erkannt und unterschieden und das mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von 93 Prozent. Für das Projekt hat die Hochschule Fördermittel des Bundeslandwirtschaftsministeriums von 314.000 Euro erhalten.
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